Umsatzsteigerung durch Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeitsstrategie: Mehr als Greenwashing?

Seitdem sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine bessere Welt Unternehmen braucht, die Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt übernehmen, kann kaum noch ein großer Konzern auf das Thema Nachhaltigkeit verzichten. CSR-Abteilungen (engl. “Corporate Social Responsibility”) schossen daher in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden. Sie haben die Aufgabe, Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen entwickeln und verantworten. Alleine von 2010 auf 2011 hat sich der Anteil der 500 größten US-Unternehmen mehr als verdoppelt, die regelmäßig öffentlich über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten.

Dabei darf es nicht verwundern, wenn Konzerne sich zunächst fragen, worin der wirtschaftliche Nutzen einer Nachhaltigkeitsstrategie liegt. Auf den Umsatz wirken sich diese Aktivitäten höchstens indirekt aus. Einer Umfrage zufolge, geht es den meisten dabei um „Kommunikation sozialer Verantwortung“ (>80 % der Befragten). Zwei Drittel nannten bessere Integration in das gesellschaftliche Umfeld oder Imageverbesserung als Grund. Ökonomischer Nutzen dagegen wurde nur von 37 % der Befragten angegeben. (Quelle: Umfrage der Werbe- und Marketingagentur BBDO in Deutschland)

Wird eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie allerdings konsequent verfolgt, ist das Ergebnis: Nachhaltigkeits-Engagement zahlt sich aus! Messbar wird der positive Effekt zwar erst nach durchschnittlich 2 Jahren, aber nachhaltigere Unternehmen bewahren die besseren finanziellen Ergebnisse über mehrere Jahre und steigern sie häufig sogar. Dabei scheint es eine interessante Wechselwirkung zu geben: Wer mehr Gewinn macht, kann mehr in Nachhaltigkeit investieren. Und wer mehr investiert, verdient auch mehr Geld. Was dabei wirklich Ursache und Wirkung ist, darüber wird in Forscherkreisen aktuell intensiv diskutiert.

Fakt ist: Am Thema Nachhaltigkeit kommt kein Unternehmer mehr vorbei. Dabei bringt eine durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie ökonomische, ökologische und soziale Vorteile.

Antrag nach neuer ZIM-Richtlinie erfolgreich


Neue ZIM-Richtlinie: Erste Anträge bewilligt

Das der Mittelstand als „Innovationsmotor pro Mitarbeiter die meisten Patente anmeldet, war vielleicht zu erwarten. Doch wie schaffen es die Unternehmen, dauerhaft innovativ zu sein?
Das technologie- und branchenoffenen Förderprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) soll die Innovationskraft der mittelständischen Unternehmen unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand leisten.

Unser erster Kunde profitiert nun von der Neuauflage der ZIM-Richtlinie: In der vergangenen Woche wurde der Zuwendungsbescheid zugestellt. Das Unternehmen kann nun das F & E – Vorhaben antragsgemäß fortführen.

Worauf zielt das ZIM-Programm ab? Darauf,

  • marktorientierte Forschung, Entwicklung und Innovationen in mittelständischen Unternehmen anzuregen,
  • die Zusammenarbeit von KMU und Forschungseinrichtungen zu unterstützen und den Technologietransfer auszubauen,
  • die mit Forschung und Entwicklung verbundenen technischen und wirtschaftlichen Risiken technologiebasierter Projekten möglichst gering zu halten,
  • erarbeitete FuE-Ergebnisse zügig in marktwirksame Innovationen umzusetzen,
  • KMU zum Engagement in FuE-Kooperationen und innovativen Netzwerken zu ermutigen,
  • das Innovations-, Kooperations- und Netzwerkmanagement in KMU insgesamt zu verbessern.

In insgesamt 3 Fördermodule können Anträge gestellt werden:

In Einzelprojekten (ZIM-SOLO) werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von KMU gefördert.

Das Modul Kooperationsprojekte (ZIM-KOOP) fördert Kooperationsprojekte zwischen mehreren KMU und zwischen KMU und Forschungseinrichtungen.

Durch Netzwerkprojekte (ZIM-NEMO) werden externe Management- und Organisationsleistungen für die Entwicklung marktorientierter Netzwerke innovativer KMU unterstützt.

Wenn auch Ihr Unternehmen ein F & E – Vorhaben plant und von der ZIM-Förderung profitieren möchte, sprechen Sie uns an!

Innovationsgutschein in NRW: Mittelstand innovativ

Gemeinsam bieten der Verein „InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW ein Förderprogramm speziell für den innovativen Mittelstand an. Hier können Unternehmen, die unter die KMU-Definition fallen, Zuschüsse in den Komponenten „Innovationsgutschein“ und „Innovationsassistent“ beantragen.

Die Fördermittel sind auf 5.000 € (Gutschein B) bzw. 10.000 € (Gutschein F&E) begrenzt und erstatten maximal 50 % der Ausgaben, die das Unternehmen durch die beauftragte Forschungseinrichtung in Rechnung gestellt bekommt.

Den Innovationsgutschein gibt es in zwei Ausführungen:

1. Innovationsgutschein B für externe wissenschaftliche Beratung im Vorfeld eines innovativen Produkts. Dies können Machbarkeitsstudien, Marktrecherchen oder ähnliches sein.

2. Innovationsgutschein F&E für externe Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wie Konstruktionsleistungen, Design, Prototypenbau etc.

Anträge können jederzeit gestellt werden. Verschiedene Unternehmen können für ein größeres Vorhaben jeweils einen gesonderten Antrag stellen. Die Innovationsgutscheine können kumuliert werden.

Industrieabwasser: Behandlung heute z.T. verzichtbar

Häufig sind diese Abwässer mit ganz spezifischen Verschmutzungen belastet. Eine Behandlung des Abwassers auf dem Firmengelände ist daher Pflicht, bevor dieses in das Kanalnetz oder ein Gewässer eingeleitet werden darf. Daher ist im Einzelfall zu prüfen, welche Aufbereitungsschritte notwendig sind, um mit geringem Kostenaufwand das Abwasser in ein Gewässer einleiten zu dürfen. Idealerweise kann ein Wasserrecyclingkonzept den Abwasseranfall dabei zusätzlich reduzieren.

Manchmal ist es aber genau umgekehrt. Da unterhält ein Betrieb „historisch gewachsene“ Anlagen, die weder dem Stand der Technik entsprechen noch aus heutiger Sicht notwendig sind. Bevor diese Anlagen mit erheblichem finanziellen und personellem Aufwand ertüchtigt werden, sollte ihre Notwendigkeit geprüft werden. So ein Gutachten ist zwar ebenfalls kostenpflichtig, aber auf lange Sicht mit Sicherheit günstiger als der Betrieb Abwasserbehandlungsanlage.

ZIM wird fortgeführt: Antragstellung ab sofort möglich

Mit der Fortführung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) werden erneut Fördermittel für FuE-Vorhaben mittelständischer Betriebe zur Verfügung gestellt.

Bis Ende 2014 wurden im ZIM-Programm etwa 28.000 FuE-Vorhaben mit insgesamt einem Volumen von 3,8 Mrd. EUR Fördergeldern bewilligt. Der Entwurf der künftigen Richtlinie ist bereits online abrufbar. Die grundsätzliche Ausrichtung des Programms bleibt erhalten. Das Budget für den Zeitraum ab 2015 wird um 30 Mio. EUR aufgestockt, so dass zusätzliche Fördermittel für innovative Projekte zur Verfügung stehen. Gefördert werden unter ZIM Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland bis 500 Mitarbeiter und einer Jahresbilanzsumme von max. 43 Mio. EUR (bzw. unter 50 Mio. EUR Jahresumsatz). Sie möchten in den kommenden Monaten ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beginnen? Wir übernehmen den Fördermittelcheck für Sie!